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Benjamin Faes

Ferrari Killer

Wie der Ford GT40 den Motorsport revolutionierte 1. Einleitung Ford GT40 – seit seiner Geburt in den 1960er Jahren hat dieser legendäre Supersportwagen die Motorsportwelt erobert und bis heute seine Faszination behalten. 1.1. Henry Ford Henry Ford (1863–1947) war ein amerikanischer Unternehmer und Gründer der Ford-Motor Company im Jahr 1903. Er revolutionierte die Automobilindustrie durch […]

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PROJEKTINFOS
Semester (Modul):
1. Modul
Fachbereich:
Content Creation
Mitwirkende:
Benjamin Faes, Senn Walter

Ich bin Blindtext zur Einleitung des Artikels. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deshalb ein schlechter Text? Ich weiss, dass ich nie die Chance haben werde, im Stern zu erscheinen. Aber bin ich darum weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne Text. Und sollten Sie mich jetzt tatsächlich zu Ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den meisten „normalen“ Texten nicht gelingt. Ich bin Blindtext. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein:

Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deshalb ein schlechter Text? Ich weiss, dass ich nie die Chance haben werde, im Stern zu erscheinen. Aber bin ich darum weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne Text. Und sollten Sie mich jetzt tatsächlich zu Ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den meisten „normalen“ Texten nicht gelingt.

Wie der Ford GT40 den Motorsport revolutionierte

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1. Einleitung

Ford GT40 – seit seiner Geburt in den 1960er Jahren hat dieser legendäre Supersportwagen die Motorsportwelt erobert und bis heute seine Faszination behalten.

1.1. Henry Ford

Henry Ford (1863–1947) war ein amerikanischer Unternehmer und Gründer der Ford-Motor Company im Jahr 1903. Er revolutionierte die Automobilindustrie durch die Einführung der Fliessbandproduktion, die die Herstellung von Autos in grossen Stückzahlen und zu niedrigeren Preisen ermöglichte.

1.2. Ford und der Rennsport

Henry Ford war fasziniert von der Leistungsfähigkeit von Fahrzeugen und er erkannte das Potenzial des Motorsports als Testfeld für die Verbesserung

von Automobiltechnologie. Er verstand, dass der Rennsport nicht nur die Leistungsfähigkeit von Fahrzeugen testen konnte, sondern auch Marketingvorteile und Innovationen für die Serienproduktion brachte.

Dieser Fokus auf den Rennsport half Ford, seine Marke zu etablieren und die

Entwicklung von leistungsfähigeren und zuverlässigen Fahrzeugen voranzutreiben. 1932 gelang Ford ein wichtiger Schritt in Richtung Motorsport, als er den ersten Ford V8-Motor einführte, der eine grössere Leistung und Geschwindigkeit ermöglichte.

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1.3. Grundstein des Erfolgs

Trotz der Herausforderungen, die durch Weltwirtschaftskrise und den Zweiten

Weltkrieg entstanden, legte Ford den Grundstein für den Erfolg und das

Wachstum in den folgenden Jahrzehnten.

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Der wohl bekannteste Wendepunkte

in der Geschichte von Ford fand in den 1960er Jahren statt. Henry Ford II, der

das Unternehmen zu dieser Zeit leitete, entwickelte ein immer grösseres Interesse am Rennsport. Er sah Ferrari als das höchstmögliche Symbol für Prestige und Erfolg. Ford war an einer Zusammenarbeit oder einem Kauf von Ferrari interessiert, um die eigene Sportwagenlinie zu stärken. Ferrari hingegen war ein italienisches Luxus- und Sportwagenunternehmen, das stark auf seine Unabhängigkeit und seinen Ruf im Rennsport setzte. Die beiden Unternehmen verfolgten unterschiedliche Ansätze im Automobilbau:

Ford setzte auf Massenproduktion und erschwingliche Autos, während Ferrari

für Exklusivität, Luxus und High-Performance- Sportwagen stand.

So bot Ford Im Jahr 1963 12 Millionen US-Dollar, um die Kontrolle über das Unternehmen Ferrari zu übernehmen. Der Versuch scheiterte, weil Enzo Ferrari (Patriarch), das Angebot ablehnte. Ferrari wollte nicht Teil eines Grosskonzerns werden und dadurch Unabhängigkeit und Tradition zu verlieren. In der Folge verschärfte sich die Rivalität zwischen

den beiden Unternehmen. Ford fühlte sich von Ferrari abgelehnt und beschloss, im Rennsport gegen Ferrari zu kämpfen.

Diese Entscheidung führte zu einem intensiven Wettkampf zwischen den beiden

Marken, da Ferrari zu dieser Zeit die dominante Kraft in den 24h Le Mans-

Rennen war. In diesem Rennen müssen die Teams so viele Runden wie möglich zu fahren. Ziel ist nicht nur, schnell zu fahren, sondern auch, das Fahrzeug über die gesamte Dauer des Rennens zuverlässig und ohne technische Probleme zu halten.

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2. Ford GT40; Meisterwerk der Technik

Das ambitionierte Rennprojekt führte zur Entwicklung des Ford GT40. 1964 holte Ford den britischen Rennwagen-Designer und Ingenieur Carroll Shelby ins Boot. Shelby hatte bereits Erfahrung mit leistungsstarken Rennwagen und war mit seinem eigenen Rennteam in den USA erfolgreich. Um den Ford GT40 zu einem konkurrenzfähigen Fahrzeug zu machen, war seine Expertise in der Rennwagenentwicklung entscheidend.

2.1. Der grosse Coup

1966 gelang Ford der grosse Coup. Nach jahrelangen Fehlschlägen ging Ford mit einem riesigen Team an den Start des prestigeträchtigen Le Mans Rennens. Acht GT40 wurden aufgeboten, um Ferrari herauszufordern. Das Rennen war ein überragender Kampf, geprägt von Regen, Unfällen und einem erbitterten Duell zwischen den Teams.

Am Ende belegten drei GT40 die ersten drei Plätze, während Ferrari keine einzige

Zielankunft hatte. Der Sieg war ein Symbol für Fords technische Exzellenz, Entschlossenheit und Innovationskraft.

Die Mission «Ferrari- Killer» war geglückt.

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2.2. Symbol Ford GT40

Der Ford GT40 bleibt bis heute ein Symbol für eine der dramatischsten Rivalitäten in der Geschichte des Motorsports. Er steht für den unerschütterlichen Willen, Herausforderungen zu überwinden. Er gilt unbestritten, als einer der grössten Rennfahrzeuge der Geschichte, was seinen Wert und seine Attraktivität bei Autoliebhabern steigert. Um die Leidenschaft von Besitzern und Sammlern noch besser nachvollziehen zu können, führte ich ein Interview mit Wädi. Seine Begeisterung für den Ford GT40 begann vor rund 40 Jahren, als er bei einem Autosammler ein Original dieses Rennwagens sah.

Die geschwungene Form, die pure Technik – alles an diesem Fahrzeug faszinierte ihn. Es war der Beginn einer Leidenschaft – genauer gesagt seiner Sammel-leidenschaft. Bücher, alte Prospekte, Stossdämpfer, Federn, Reifen uvm. Wädi suchte und sammelte alles, was er über Rennwagen finden konnte.

3.1. Ein Haufen Schrott

Ein Freund erzählte Wädi von einem ungewöhnlichen Fund, der ihn hellhörig machte. Ein alter Rennwagen aus England war in die Schweiz importiert worden, doch niemand wagte sich an die Restaurierung des Wracks. «Es war ein Schrotthaufen», erinnert sich Wädi. Doch als er den Wagen das erste Mal sah, erkannte er das Potenzial, das andere nicht sahen. Ohne zu zögern, kaufte er den Wagen – wohlwissend, dass er sich damit auf ein grosses Abenteuer einliess.

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3.2. Die Restauration

Die Restauration war keine leichte Aufgabe, doch für Wädi fühlte es sich an wie der siebte Himmel. Mit unermüdlichem Einsatz und viel Schweiss machte er sich daran, das Fahrzeug wieder zum Leben zu erwecken. Das Besondere an diesem Wagen? Er verkörpert das pure Fahrgefühl. «Es ist wie ein Go-Kart», beschreibt Wädi. «Das Fahren ist ursprünglich: der Sound, der Kraftaufwand, die Konzentration – es ist ein Genuss, ganz ohne moderne Hilfsmittel.»

Anders als bei heutigen Autos ist alles an diesem Fahrzeug einfach und funktional. Die Technik ist zugänglich, und viele Teile stammen von normalen Ford-Strassenmodellen. Teure Rennsport-Komponenten waren kaum nötig, was die Restaurierung erstaunlich unkompliziert machte. Obwohl Wädi den Wagen bisher noch nicht auf einer Rennstrecke gefahren hat, träumt er davon, die Grenzen des Fahrzeugs auszutesten. «Ich möchte ihn auf einer Strecke mit genügend Auslaufzonen fahren, um wirklich alles aus ihm herauszuholen», sagt er mit einem Funkeln in den Augen. Für Wädi ist es nicht nur ein Auto, sondern ein Stück Geschichte – und ein Symbol für die Erfüllung eines Traums.

4. Ein Rat für Träumer

Was würde Wädi anderen raten, die von einem ähnlichen Projekt träumen?

SeineAntwort ist simpel und klar:

«Sparen, sparen und nicht aufhören zu träumen.»

Für Wädi hat sich die Mühe gelohnt. Sein Rennwagen ist nicht nur ein fahrbares Kunstwerk, sondern auch eine Erinnerung daran, dass Leidenschaft und Durchhaltevermögen alles möglich machen.

4.1. Fazit

Mit jedem Blick auf den Wagen und jeder Fahrt erlebt Wädi die

Faszination, die ihn vor 40 Jahren ergriffen hat, aufs Neue. Seine Geschichte zeigt, dass selbst ein Haufen Schrott zu einem Traumwagen werden kann – wenn man nur den Mut hat, daran zu glauben.

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5. Quellenverzeichnis

M. Mann (Regisseur), S. Gadon, P.Dempsey, J. O’Connell, A. Iervelino, G. Bonifati, M. Emmrich,

D. Fortunato, J. Burteux, Andrea Bruschi (2023) Ferrari, der Film.

M. Damon, C. bale, J. Bernthal, C. Balfe, R. McKinnon, N. Jupe, J. Lucas, Tracy Letts,

W. Langham (2019) Le mans 66 – Gegen jede Chance

W. Senn (2024) Besitzer Ford Gt

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